Die Augenärzte Ingelheim decken chirurgisch
und konservativ ein großes Leistungsspektrum
der ambulanten Augenheilkunde ab.

Praxis

Die Augenarztpraxis „Augenärzte Ingelheim“ wurde 2013 von Prof. Dr. Ulrich Steinhorst und Dr. Inez Frisch als operative und konservative Gemeinschaftspraxis gegründet. Zur Zeit sind 5 Fachärzte dort tätig. Die Ausstattung von Praxis und OP entspricht dem modernsten medizinischen Stand. Die Praxis deckt die gesamte Bandbreite an Untersuchungs- und Behandlungsmethoden der Augenheilkunde ab.

AUGENÄRZTE

PROF. DR. MED. ULRICH H. STEINHORST
Facharzt für Augenheilkunde / FEBO I MBA

DR. MED. INEZ FRISCH
Fachärztin für Augenheilkunde / FEBO

DR. MED. CORNELIA VON MELTZER
Fachärztin für Augenheilkunde

LUCIA RITA KOVAC
Fachärztin für Augenheilkunde

DR. MED. PETRA KAISER
Fachärztin für Augenheilkunde

PRAXIS-TEAM

Unser Praxisteam ist in allen Bereichen erfahren, hochqualifiziert und motiviert. Unsere Fachangestellten und Optikerinnen kümmern sich gerne um Ihr Wohl. Ob Patientenbetreuung, Terminvergabe, Rezeption, Voruntersuchung oder Operationsassistenz. Sie alle tragen gemeinsam dafür Sorge, dass sich unsere Patienten in jeder Hinsicht gut aufgehoben und optimal betreut fühlen.

PRAXISLEISTUNGEN

Unsere modern eingerichtete Augenarzt-Praxis leistet umfangreiche Diagnostik auf dem neuesten Stand der Technik. Therapeutisch bieten wir Ihnen ein breites Spektrum an Diagnostik, sowie konservativen und operativen Therapieverfahren.

Die Geräteausstattung umfasst neben klassischen Untersuchungseinheiten auch verschiedene Verfahren der objektiven Refraktionsbestimmung, Lasergestützte Analyse von Sehnerv, Linse, vorderer Augenkammer, Hornhaut und Netzhaut, Linse, sowie fotografische Befunddarstellung des Augenhintergrundes.

Operationen
des vorderen und hinteren Augenabschnittes (grauer Star, Netzhautoperationen, plastische Lidkorrekturen, uvm.)

Laserbehandlung
beispielsweise bei Diabetischen Netzhautveränderungen, Netzhautdefekten, Nachstar, uvm.

Spezialdiagnostik
z.B. für Glaukom, Hornhauterkrankungen (zum Beispiel OCT, Pachymetrie, Hornhauttomographie), Netzhauterkrankungen (z.B. optische Cohaerenztomographie (OCT), Angiographie, Ultraschall)

Kontaktlinsen
Anpassung und Abgabe weicher und formstabiler Kontaktlinsen

DIAGNOSTIK

Optische Kohärenztomographie des vorderen und hinteren Augenabschnittes

Hornhauttopographie

Hornhauttomographie

Densitometrie

Meibomdrüsen-Analyse

Wellenfrontanalyse der Hornhaut

Fluoreszenzangiographie

Fotodokumentation

Lasergestützte optische Biometrie

Ultraschall (B-Bild, A-Bild)

Non-Contact-Tonometrie

automatische Refraktometrie

automatische Perimetrie

kinetische Perimetrie

Nyktometer (Feststellung von Nachtblindheit)

Multicolor-Anomalsokop (Feststellung von Farbfehlsichtigkeit)

GUTACHTEN

Führerscheingutachten

Blindengeldgutachten

Gutachtenerstellung für den Hessischen Landeswohfahrtsverband

Gutachtertätigkeit für die Gutachter- und Schlichtungsstelle der Landesärztekammer Hessen

Gutachtertätigkeit für die Gutachter- und Schlichtungsstelle der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz

KOMPETENZ-NETZWERK

Bundesverband ambulante spezialfachärztliche Versorgung e.V.
bv-asv.de


Augenpraxis Biebrich / Augenärztliche Gemeinschaftspraxis
augenpraxis-biebrich.de


Augen-Operationen

In unserem Operationszentrum in Ingelheim bieten wir ein umfassendes Spektrum der Augenchirurgie an:

  • Katarakt (Grauer Star) Phakoemulsifikation, Korrekturen von höheren Fehlsichtigkeiten mittels Linsenchirurgie (refraktiver Linsenaustausch, torische Linsen, Multifokallinsen, Add-On-Linsen)
  • Operationen an der Netzhaut: Netzhautablösung, Membran-/ILM-Peeling
  • Lidchirurgie: Operation der „Schlupflider“ (Blepharoplastik), bei Lidfehlstellung (En-/Ektropium), Operation bei Tumoren, Verletzungen und anderen Veränderungen der Lider mit plastischer Wiederherstellung
  • Schieloperationen: Gerade und schräge Augenmuskeln, Fadenoperation, Transpositionsoperation

OPERATIONEN

  • Kataraktoperationen in Kleinschnitttechnik
  • Implantation von Premiumlinsen
  • Behandlung der feuchten Makuladegeneration mit VEGF-Hemmern
  • Lidoperationen, inkl. kosmetischer Lid-OPs und Tumor-Chirurgie
  • Netzhaut- und Glaskörperchirurgie
  • Schieloperationen

PRAKTISCHE HINWEISE ZUR OPERATION

Für die Durchführung der Operation stehen Ihnen mit Prof. Dr. med. Ulrich Steinhorst und Dr. med. Inez Frisch Operateure mit einer langjährigen OP-Erfahrung zur Seite. Dennoch ist es völlig verständlich, dass viele Patienten vor dem geplanten Eingriff Sorge und Ängste verspüren. Um diese zu reduzieren, möchten wir Ihnen kurz den Ablauf der Operation, sowie der Vor- und Nachbereitung schildern.

 

Vor der Operation

Im Vorfeld erfolgt eine genaue und schmerzfreie Voruntersuchung des gesamten Auges einschließlich einer Untersuchung der Netzhaut bei erweiterter Pupille. Im Anschluss an diese Untersuchung dürfen Sie für einen Tag nicht mehr selbst Auto fahren. Ist eine graue Star Operation geplant, wird mit der modernen kontaktfreien optischen Biometrie die Stärke der zu implantierenden Kunstlinse bestimmt. Im Gegensatz zu der konventionellen herkömmlichen, aber weniger exakten Ultraschallbiometrie ist die optische Biometrie keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Im Anschluss erfolgt eine ausführliche und individuelle Aufklärung über den geplanten Eingriff. Sie erhalten Informationen über Risiken und Erfolgsaussichten sowie im Fall der grauen Star Operation darüber, ob in Ihrem Fall Speziallinsen zu empfehlen sind. Es besteht ausreichend Zeit, Ihre Fragen zu beantworten. Sie erhalten Informationsmaterial und haben bis zur Operation die Möglichkeit, Ihre Fragen durch uns beantworten zu lassen.

Des weiteren sollte durch Ihren Hausarzt eine Bestimmung des Quick- oder INR-Wertes, selten auch ein EKG erfolgen. Sie erhalten ein entsprechendes Anschreiben für Ihren Hausarzt.


Während der Operation

Am Tag der Operation sollten Sie bequeme Kleidung tragen. Bitte bringen Sie Ihre Krankenversicherungskarte, sowie Ihren Medikamentenplan und, soweit vorhanden, Ihren Allergiepass, sowie die Ergebnisse der hausärztlichen Voruntersuchung mit. Bitte verzichten Sie auf Schminke, Tagescreme oder Schmuck. Ihre täglichen Medikamente sollten Sie wie gewohnt einnehmen. Bezüglich der Einnahme gerinnunsbeeinflussender Medikamente wie ASS 100, Plavix, Marcumar wird im Vorfeld situationsabhängig entschieden, ob diese pausiert werden sollen. Bis zwei Stunden vor dem geplanten Eingriff ist die Einnahme eines leichten Frühstückes möglich. Unsere Mitarbeiter werden in das zu operierende Auge die Ihnen bekannten Tropfen zur Pupillenerweiterung applizieren. Der Anästhesist erläutert Ihnen die bereits bei der Voruntersuchung festgelegte Betäubungsart. Sollte der Eingriff in örtliche Betäubung durchgeführt werden, sind Sie während der Operation schmerzfrei, aber wach und ansprechbar. Der Eingriff dauert etwa 20 Minuten, die Sie auf dem Rücken auf einer OP-Liege liegend verbringen. Nach dem Eingriff können Sie sich in unserem Ruheraum etwas erholen. Im Anschluss können Sie von einer Begleitperson abgeholt werden. Der Aufenthalt wird etwas vier Stunden in Anspruch nehmen.


Nach der Operation

Der nach der Operation angelegte Augenverband sollte bis zur Kontrolle in unserer Praxis oder bei Ihrem Augenarzt auf dem Auge verbleiben. Normale Bewegungen und TV-Sehen sind bereits am OP-Tag möglich. Das Lesen sollte zunächst unterbleiben. Starke Schmerzen sind üblicherweise nach der Operation nicht zu erwarten. Ein sandkornartiges Fremdkörpergefühl wird jedoch häufig verspürt. Diese erklärt sich durch die nachlassende Betäubung. Der Verband wird am Folgetag von unseren Mitarbeitern entfernt. Meist kann jetzt schon eine Sehschärfe bestimmt werden. Die im Rahmend er Vorbereitung verordneten Augentropfen sind nach einem genauen Tropfenplan zu applizieren. Im Rahmen der Nachuntersuchung erhalten Sie Verhaltenshinweise. Unklarheiten und Fragen Ihrerseits können im Gespräch geklärt werden. Eine endgültige Brillenkorrektion kann erst 6 Wochen nach der Operation erfolgen, da sich so lange die Brillenwerte ändern können.

Im Falle von Schmerzen sollten Sie nicht zögern, uns zu kontaktieren.

KOSMETISCHE OPERATIONEN

Schlupflider

Augenlider können einen Hautüberschuss mit oder ohne Fettgewebsvorfall aufweisen. Dies wird umgangssprachlich als Schlupflider bezeichnet. Sowohl der Hautüberschuss als auch überschüssiges Fettgewebe kann operativ entfernt werden.

Vorher

Nachher

Entfernung von Schwellungen und Tumoren

In der Medizin wird jede Art von Schwellung als Tumor bezeichnet. Hierbei kann es sich um gutartige und bösartige Gewebsneubildungen handeln. Wir führen die operative Entfernung von gutartigen und bösartigen Tumoren durch. Eine feingewebliche Untersuchung (Histologie) unterstützt die optimale Nachbehandlung.

Korrektur von Lidfehlstellungen

Durch die Erschlaffung der Haut oder aber auch durch Narbenbildung nach Verletzungen oder Operationen kann es zur Einwärts- und Auswärtskehrung der Lidkante kommen. Dies führt möglicherweise zu einem vermehrten Fremdkörpergefühl oder aber zu einem vermehrten Tränenträufeln. Diese Lidfehlstellungen lassen sich chirurgisch korrigieren.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte unter Tel. 06132-897120.

LASERBEHANDLUNGEN

Argonlaser

–  Diabetische Retinopathie
–  Netzhautödem
–  Netzhautlöcher

NdYAG Laser

–  Nachstar
–  Drohender Winkelblock

ANÄSTHESIE

Lokalanästhesie

Die Operationen werden üblicherweise in örtlicher Betäubung durchgeführt. Diese kann mit Tropfen oder Geltropfen ebenso wie mit einer Injektion durchgeführt werden. Je nach Bedarf wird die örtliche Betäubung durch eine Sedierung zur Angsthemmung und Beruhigung unterstützt.

Das Pausieren der Einnahme von Gerinnungshemmern ist meist nicht erforderlich. Bei Bedarf kann die Operation auch in Allgemeinanästhesie erfolgen.

Vorsorge

Die Augen sind unsere wichtigsten Sinnesorgane. Gesunde Augen und gutes Sehen bedeuten Mobilität und Teilnahme am sozialen Leben. Gehen Sie regelmäßig zur augenärztlichen Vorsorge, damit dies bis ins hohe Alter so bleibt. Viele Augenerkrankungen zeigen keine spürbaren Symptome, es tritt keine Veränderung des Sehvermögens ein – sie werden im Frühstadium nicht bemerkt. Im Gegensatz zur häufig verbreiteten Darstellung, dass IGeL Leistungen überflüssig seien, stellt ine Vorsorgeuntersuchung (Augeninnendruckmessung) auf Glaukom (Grüner Star) die einzige Möglichkeit dar, die Gefahr einer Erblindung aufzudecken. Sprechen Sie mit uns.

VORSORGEVERFAHREN

Uns stehen im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen alle modernen Diagnoseverfahren zur Verfügung, z.B.

  OCT / Vorderabschnitt und Hinterabschnitt
  Fotodokumentation
  Pachymetrie
  Scheimpflug-Kamera
  Gesichtsfeld
  Tränenfilmanalyse
  Keratograph
  Meibom-Drüsenanalyser
  Densitometrie der Linse
  Pupillometrie
  Ultraschall

FRÜHERKENNUNG

Früherkennung Grüner Star (Glaukom)

Empfohlen ab 40. Lebensjahr

Basisuntersuchung:
Messung des Augeninnendruckes, biomikrospkopische Beurteilung des Sehnervenopfes

Erweiterte Untersuchung:
  

Pachymetrie / Bestimmung der Hornhautdicke
  

Gesichtsfelduntersuchung mit einer Schwellenperimetrie
  Kontrolle des Sehnervs (OCT)

Vorsorge für Diabetiker


Früherkennung einer Makuladegeneration

  Augenkontrolle mit Sehtest
  Erweiterung der Pupille
  Netzhautuntersuchung
  Schichtaufnahme der Makula
  Bei Bedarf fotografische Dokumentation der Makula
  Empfohlen ab 60 Jahre


Früherkennung Grauer Star (Katarakt)

  Kontrollen mit Sehtest
  Beurteilung der Augenlinse
  Bestimmung der Linsendichte (Densitometrie)
  Empfohlen ab ca. 60 Jahren alle 2 Jahre, ab 75 jährlich


Schielvorsorge bei Kindern

  Zur Früherkennung von Schielen und Fehlsichtigkeiten
–
  Voruntersuchungen vor Schieloperationen

Vorsorge für Diabetiker

Vorsorge für Diabetiker

  Augenärztliche Untersuchung unmittelbar nach Diagnose der Diabetes
  Mindestens zweijährliche Vorsorge, sofern keine weiteren internistischen Risikofaktoren oder diabetischen Netzhautveränderungen (diabetische
 Retinopathie) bestehen
  Ausschluss von Flüssigkeitseinlagerungen in die Netzhaut mittels OCT, oder Angiographie
  bei vorhandener diabetischer Retinopathie auch mehrfach pro Jahr nach ärztlicher Maßgabe

Augen-Check für Verkehrsteilnehmer

Sehtests und Begutachtungen für alle Kfz-Führerscheinklassen, Sportschiffer, Berufs- und Privatpiloten

Augenheilkunde

Der medizinische Fortschritt in der Augenheilkunde macht es möglich, dass die Sehkraft bis ins hohe Alter erhalten werden kann.
Heute stehen für die meisten Augenerkrankungen erprobte und wirksame Therapien zur Verfügung. Als Patient haben Sie einen Anspruch auf eine kompetente Behandlung. Wir wollen für die Erhaltung der Gesundheit Ihrer Augen und Ihrer Lebensqualität sorgen.
Vertrauen Sie auf die Erfahrung der Augenärzte Ingelheim.

Grauer Star (Katarakt)

Als grauer Star (Katarakt) wird die Eintrübung der Augenlinse bezeichnet.

Diagnostik

Durch eine schmerzfreie Untersuchung mit einem speziellen Mikroskop (Spaltlampe) können wir bereits frühe Anzeichen des grauen Stars erkennen. Der graue Star kann operativ beseitig werden. Anhand weiterer Untersuchungen kann eingeschätzt werden, ob und in welchem Ausmaß eine Entfernung des grauen Stars zu einer Verbesserung des Sehens führen wird.

Folgende Beeinträchtigungen werden häufig durch den grauen Star beschrieben:
–  Nebelsehen
–  Blendung
–  Verändertes Farbempfinden

Therapie

Im Rahmen der Operation wird die trübe Linse mit einem speziellen Verfahren verflüssigt und durch eine künstliche Linse ersetzt. Die Stärke (Brechkraft) der Kunstlinse, die bei der Operation eingesetzt wird, wird für Sie individuell berechnet. Dabei können vorher bestehende Fehlsichtigkeiten ganz oder teilweise beseitigt werden. Mit über 800.000 Operationen jährlich handelt es sich in Deutschland um einen der häufigsten am Menschen durchgeführten Eingriffe.

Premiumlinsen

Sogenannte multifokale Linsen können durch eine raffinierte Optik den „brillenlosen Sehbereich” vergrößern, da sie den Fern- und den Lesebereich korrigieren. Weitere Sonderlinsen, wie z.B. torische Intraokularlinsen können Stabsichtigkeiten (Astigmatismus) ausgleichen.
Asphärische Kunstlinsen haben ein spezielles Oberflächendesign, welche das Kontrastsehen verbessert. Dies führt zu mehr Sicherheit beim Sehen in der Dämmerung oder bei schlechten Lichtverhältnissen.

Nachstar

Manchmal stellt sich in unterschiedlichem zeitlichen Abstand zur Operation eine erneute Eintrübung des Sehens ein. Hierbei handelt es sich um die Trübung der sogenannten Linsenkapsel, in die hinein die Kunstlinse im Rahmen der Erstoperation implantiert wurde. Diese Trübung wird als Nachstar bezeichnet und kann schmerzfrei in der Praxis mit einem Laserverfahren behoben werden.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte unter Tel. 06132-897120 oder nutzen Sie unseren E-Mail Kontakt.

Grüner Star (Glaukom)

Als grünen Star (Glaukom), bezeichnet man eine Augenerkrankung bei der meistens ein erhöhter Augeninnendruck zum Verlust von Nervenfasern des Sehnerven (Nervus opticus) führt. Bei fortgeschrittenem Krankheitsverlauf macht sich dies an der Austrittsstelle des Sehnerven (Papille) als zunehmende Aushöhlung (Exkavation) bemerkbar. Früher oder später entstehen typische Ausfälle in den Gesichtsfeldern der Augen, bis es schließlich zur vollständigen Erblindung kommt.
Das Dilemma hinsichtlich einer rechtzeitigen Entdeckung des grünen Stars besteht darin, dass er im Frühstadium keinerlei Beschwerden verursacht. Daher sollten zur Vorsorge spätestens etwa ab dem 50. Lebensjahr regelmäßige Untersuchungen beim Augenarzt erfolgen. Das Ziel ist, die Erkrankung im Frühstadium noch vor dem Auftreten einen Sehnervenschadens zu erkennen und zu behandeln.
Leider wird die Glaukom-Vorsorgeuntersuchung nicht von den gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen und muss deshalb vom Patienten bezahlt werden.

Diagnostik

Neben der klassischen schmerzfreien Messung des Augeninnendruckes beurteilen wir durch die Untersuchung des Augenhintergrundes den Zustand des Sehnervens. Bei Verdacht auf einen grünen Star erfolgt eine Gesichtsfeldmessung zur Beurteilung der Sehnervenfunktion. Eine genaue Analyse der Struktur des Sehnerven erlaubt die Optische Kohärenztomographie (OCT) und ermöglicht eine differenzierte Aussage über den Gesundheitszustand Ihres Sehnerven. Der Einsatz der OCT bei bereits mit einem grünen Star diagnostizierten Patienten ist ein wesentliches Hilfsmittel zur Beurteilung des Behandlungserfolges auf mittlere und längere Sicht.

Therapie

In der Regel lässt sich das Glaukom mit Augentropfen gut behandeln. Ziel ist die Senkung des Augendruckes auf ungefährliche Werte. Darüber hinaus stehen laserchirurgische Verfahren, minimalinvasive Stents und weitere Glaukomoperationen zur Verfügung, die sämtlich erst im Falle einer nicht ausreichenden Drucksenkung mittels Augentropfen in Frage kommen.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte unter Tel. 06132-897120 oder nutzen Sie unseren E-Mail Kontakt.

MAKULA-DEGENERATION

Die Makuladegeneration ist eine Erkrankung der Stelle des schärfsten Sehens, der sogenannten Makula. 
Die Makuladegeneration beginnt schleichend, meistens zunächst nur auf einem Auge. Die Betroffenen klagen anfangs oft nur über verzerrtes Sehen. Erst später kommt es zu einer Verschlechterung der Sehkraft. Sind beide Augen betroffen, ist Lesen nicht mehr möglich, Gesichter werden nicht mehr erkannt und Fernsehen ist nur noch eingeschränkt möglich.

Diagnostik

Zur Diagnostik der Makuladegeneration werden verschiedene Tests durchgeführt. Neben den üblichen  Sehtests gehören hierzu die Untersuchung der Netzhaut bei erweiterter Pupille, eine Farbstoff-Angiographie und optische Schichtaufnahmen der Netzhaut ("Optische Kohärenztomographie": OCT).

Handelt es sich um eine sogenannte "trockene Makuladegeneration", so ist die Netzhaut ausgedünnt und nicht mehr hinreichend ernährt. Eine Behandlung ist nicht möglich.

Ergeben die Tests, dass es sich um eine sogenannte "feuchte Makuladegeneration" handelt, hat sich unter der Makula Flüssigkeit angesammelt, die meist aus einem neu gewachsenen Blutschwämmchen austritt. In diesem Fall muss so schnell wie möglich eine Behandlung durchgeführt werden.

Therapie

Die Behandlung reicht von der Injektion speziell hierfür entwickelter Medikamente in den Augapfel bis zur Entfernung des Glaskörpers in Kombination mit der Gabe von Medikamenten. Die Medikamente werden unter sterilen Bedingungen unter Einsatz eines Mikroskops in örtlicher Betäubung appliziert.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte unter Tel. 06132-897120 oder nutzen Sie unseren E-Mail Kontakt.

EPIRETINALE GLIOSE/MAKULA-LOCH

Unter einer epiretinalen Gliose versteht man ein Häutchen im Bereich der Stelle des schärfsten Sehens. Die Beschwerden sind ähnlich denen, wie sie bei der feuchten Makuladegeneration beschrieben werden. Manchmal kann es zusätzlich zur Entstehung eines Loches an der Stelle des schärfsten Sehens kommen.

Diagnostik

Die Diagnostik erfolgt mittels einer Untersuchung des Augenhintergrundes bei erweiterter Pupille sowie mit der optischen Kohärenztomographie.

Therapie

Sofern erforderlich lassen sich diese Häutchen chirurgisch im Rahmen einer Glaskörperoperation entfernen. Auch bei einem zentralen Netzhautloch besteht die Behandlungsmöglichkeit  in einer Glaskörper-Operation. Hierbei entfernen wir minimalinvasiv über spezielle Endoskope das Häutchen, welches die Netzhaut verzieht oder zur Lochbildung geführt hat. Der Durchmesser der Endoskope entspricht in etwa den Kanülen, die Ihr Hausarzt zur Blutentnahme verwendet. Durch den geringen Durchmesser kann der Eingriff in der Regel ohne die Verwendung einer Naht durchgeführt werden. Manchmal ist zur Verbesserung des Heilungserfolges eine spezielle Tamponade mit einem medizinischen Luft/Gas-Gemisch oder einem medizinischen Öl erforderlich. In der Regel verbleibt aber einfache Kochsalz-Lösung im Auge.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte unter Tel. 06132-897120 oder nutzen Sie unseren E-Mail Kontakt.

Netzhaut-Erkrankungen

Netzhautablösungen

Netzhautablösungen stellen einen augenärztlichen Notfall dar. Diese entstehen meistens durch Risse in der Netzhaut. Durch diese gerät Flüssigkeit unter die Netzhaut und hebt diese ab. Sobald auch die Makula als Stelle des schärfsten Sehens abgelöst, ist kommt es zu einem drastischen Sehverlust. Als initiale Symptome werden oft die Wahrnehmung von Blitzen, spinnennetzartige Fäden oder Rußregen beschrieben. Die Netzhautlöcher können auch symptomfrei auftreten.

Diagnostik

Netzhautrisse und Netzhautlöcher können nur durch eine Untersuchung des Augenhintergrundes diagnostiziert werden.

Therapie

Die Therapie hängt vom Stadium der Netzhautablösung ab. Werden die Netzhautdefekte frühzeitig erkannt, ist oft eine Therapie mit dem Laser ausreichend. Bei fortgeschrittenen Netzhautablösungen kann eine Vereisung des Loches mit Aufnähen einer sogenannten Plombe, oder sogar eine Entfernung des Glaskörpers mit einer inneren medizinischen Gas/Lufttamponade erforderlich sein.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte unter Tel. 06132-897120 oder nutzen Sie unseren E-Mail Kontakt.

GLASKÖRPER-ERKRANKUNGEN

Der Glaskörper ist eine durchsichtige, gelartige Flüssigkeit zwischen Linse und Netzhaut, die unseren Augen ihre Stabilität verleiht. Durch die altersabhängige Veränderung des Glaskörpers vom Gel- zum Solzustand kommt es häufig zu den bekannten „fliegenden Mücken“. Glaskörper-Erkrankungen im eigentlichen Sinn können durch Blutungen oder Entzündungen entstehen.

Diagnostik

Genaue Diagnosen zu Glaskörper-Erkrankungen kann nur Ihr Augenarzt stellen. Über sinnvolle Therapie- und Behandlungsformen sollten Sie sich individuell beraten lassen, da diese in Abhängigkeit von Diagnose und Beschwerdebild variieren. So kann z.B. bei Entzündungen eine interdisziplinäre internistische Abklärung erforderlich, da die Ursachen und Therapien sich oft nicht alleine auf das Auge beschränken.

Therapie

Klassische Glaskörpertrübungen bedürfen meistens keiner Therapie. Bei ausgeprägten Beschwerden stehen unter Umständen Laserverfahren oder der chirurgische Glaskörperersatz zur Verfügung.Bei Entzündungen kann unter Umständen das Einbringen eines Cortisonhaltigen Medikamententrägers in das Auge eine erfolgversprechende Therapie sein.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte unter Tel. 06132-897120 oder nutzen Sie unseren E-Mail Kontakt.

Diabetes und Auge

Eine Komplikation des Diabetes mellitus (Typ I und Typ 2) ist die sogenannte diabetische Retinopathie. Das Risiko, eine  Retinopathie zu entwickeln, beträgt nach zwanzigjährigem Bestehen eines Diabetes mellitus bis zu 90%. Bei der diabetischen Retinopathie kommt es in Folge einer Unterversorgung der Netzhaut mit Sauerstoff zu Gefäßaussackungen (Mikroaneurysmata), Netzhautblutungen, Mikroinfarkten, schließlich zur Neubildung krankhafter Blutgefäße und zu Blutungen in den Augapfel hinein.

Auch die Makula kann betroffen sein. Hier kommt es zu Flüssigkeitsansammlungen an der Stelle des schärfsten Sehens (sog. Makulaödem), welche zu einer erheblichen Sehverschlechterung führen. Hier ist eine rechtzeitige Vorsorge zur Verhinderung eines bleibenden Sehschadens bis hin zur Erblindung von höchster Bedeutung.

Diagnostik

Die Diagnose kann durch eine Untersuchung des Augenhintergrundes bei erweiterter Pupille gestellt werden. Zur Abklärung des Ausmaßes der vorliegenden Veränderungen kann eine Farbstoffangiographie nötig sein. Die moderne Optische KohärenzTomographie (OCT), die schmerzfrei bei enger Pupille durchgeführt wird, ermöglicht den Ausschluss von Makulaödemen.

Therapie

Durch Einführung innovativer Medikamente haben sich  in letzter Zeit neue Möglichkeiten der Behandlung des diabetischen Makulaödems  ergeben. Durch Injektion von Wirkstoffen direkt in den Glaskörper des Auges kann ein Makulaödem zum Abklingen gebracht werden, was mit einer Verbesserung der Sehschärfe einhergeht.
 Auch Lasertherapien kommen zum Einsatz.

Sollte es zu Blutungen in den Glaskörper gekommen sein, ist meistens die chirurgische Entfernung mittels Vitrektomie notwendig. Hierbei verwenden wir sehr feine Endoskope, die eine nahtlose Operationstechnik ermöglichen. Der Durchmesser der Endoskope entspricht in etwa den Kanülen, die Ihr Hausarzt zur Blutentnahme verwendet.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte unter Tel. 06132-897120 oder nutzen Sie unseren E-Mail Kontakt.

Kontakt / So kommen Sie zu uns

PRAXIS
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55218 Ingelheim / Rhein

Terminvereinbarung:
Tel. +49 (0)6132-897120
, Fax +49 (0)6132-8971229
praxis@augenaerzte-ingelheim.de


OP/CHIRURGIE
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Tel. +49 (0)6132-897120, 
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op@augenaerzte-ingelheim.de

Tel. während der OP-Zeiten: +49 (0)6132-6599285


T +49 (0)6132-897120

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